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Unsere Chinchis
Unsere zwei Chinchis.

geb. 1998
Standard hell Böckchen
bei mir/uns seit Dezember 1998

geb. Januar 2006
Standard dunkel Böckchen
bei uns seit 11.08.2006
Noch vor kurzem habe ich viele Fehler in der Haltung von meinem Chinchilla gemacht. Die Haltung werde ich nun Schritt für Schritt ändern.
1. Schritt: Ernährung
umstellen (erledigt seit 31.07.06)
2. Schritt: Partner holen (erledigt seit 11.08.06)
3. Schritt: größerer Käfig (steht noch aus, wird erledigt sobald wir in eine
größere Wohnung oder Haus gezogen sind)
Wir sind bereits am 21.10.2006 in eine größere Wohnung gezogen - sobald alles an
Ort und Stelle steht, wird der große Schrankkäfig
für die Chins gebaut
Ernährung
Bis vor kurzem habe ich Tommy mit einem Chinchilla Mischfutter (Zutaten:
Alfalfa, Möhren und Erbsenflocken, Rosinen) ernährt. In den Chinchillabüchern
wird nicht immer das richtige erklärt und in den Zoohandlungen wird einem auch
nicht wirklich geholfen. Auf den Packungen der Mischfutter steht zum Beispiel:
"ist ein besonders leckeres, ausgewogenes Futter, das speziell auf das
empfindliche Verdauungssystem von Chinchillas abgestimmt ist. Der hohe
Ballaststoffgehalt sowie ein geringer Fettgehalt fördern eine optimale
Verdauung."
Die Probleme wie Verdauungsstörung und schiefe Backenzähne traten nun nach einigen Jahren auf. Da kann ich glücklich sein, dass er noch nicht daran gestorben ist.
Seit 31.07.06 füttere ich nun das Pelletfutter Berkel Kräuter Gold mit der Zusammensetzung:
Luzerne, Weizenkleie, Weizen, Malzkeime, Sojaextraktionsschrot, dampferhitzt, Zuckerrübenmelasse, Hafer, Leinsamen, B-H Hefe, Zusatzstoff-Vermischung, Calciumcarbonat, DH-Methionin
Gehalte der Inhaltsstoffe:
17,8 % Rohprotein; 16,4 % Rohfaser; 8,10% Rohasche; 2,7 % Rohfett; 1,35 % Calcium; 0,85 % Phosphor; 0,22 % Natrium
Zusatzstoffe je 1 kg
30.000 i.E. Vitamin A; 2000 i.E. Vitamin D3; 80 mg Alpha-Tocopherylacetat (Vitamin E)
Zusätzlich bekommen die zwei immer Heu und ca. 2 Mal die Woche getrocknete Mariendistel und getrockneten Löwenzahn.
Chinchillas immer
mindestens zu zweit
Chinchillas sollte man immer zu zweit halten. Mein Tommy hat nun 8 Jahre
allein gelebt und die Zusammenfuehrung mit
Charly hat prima geklappt. Ich dachte zwar erst, dass er keinen anderen
akzeptieren wird, denn immer wenn ein Kaninchen am Käfig vorbei gehoppelt ist,
war er sehr aggressiv.
Es ist wirklich schön, die zwei zusammen zu sehen, wie sie sich gegenseitig putzen und zusammen gekuschelt auf dem Brett sitzen und zusammen aus einem Napf fressen.
Jedem, dessen Chinchilla schon viele Jahre lang allein lebt, kann ich empfehlen es wenigstens zu versuchen das Chinchilla zu vergesellschaften.
Käfiggröße
Der Käfig für zwei Chinchilla sollte mindestens 1m x 1m x 0,50m groß
sein. Mein Käfig unterschreitet dieses Maß um einige Zentimeter, aber wie
bereits geschrieben, wird ein großer Schrank ausgebaut, sobald wir in eine
größere Wohnung/Haus umgezogen sind.
Seit November 2007 wohnen unsere zwei in einem Schrank mit den Maßen 1,20 m x 1,85 m x 0,60 m (Breite x Höhe x Tiefe). Den alten, definitiv zu kleinen Käfig sieht man bei Zusammenfuehrung. Die Fotos des Schrankumbaus könnt ihr bei den Chinfotos sehen.
Der richtige Sand
Den richtige Sand hatte ich bereits unbewusst benutzt. Es ist der Pitti
Chinchilla Sand.
Erst jetzt, wo ich mich vermehrt (durch das Internet) über die Chinchillahaltung informiert habe, habe ich gelernt, dass man testen kann, ob man den richtigen Sand verwendet. Das habe ich mal durchgeführt: man macht den Sand nass und versucht eine Kugel zu formen. Wenn man den richtigen Sand (glitzert nicht) hat, dann lässt er sich kneten, die Kugel bleibt und zerfällt nicht in einzelne Körner. Chinchillasand ist kein Sand sondern ein Tongranulat. Wenn es keine Kugel bleibt und wieder zerfällt, dann hat man dann den Quarzsand (glitzert) erwischt.
Auslauf
Auch wenn viele einen großen Käfig zum klettern und springen ihren Chins
zur Verfügung stellen, brauchen die Tierchen viel Auslauf. Dabei ist darauf zu
achten, dass keine Kabel, Pflanzen etc. angenagt werden können. Chinchillas sind
sehr verfressen und testen alles auf Essbarkeit.
Meine Erfahrung
Seit dem Jahr 2005 hatte mein Tommy die
Angewohnheit Schokolade zu klauen. Zu Weihnachten hatte ich Schokozapfen am
Weihnachtsbaum, zu Ostern Schokoeier im Nest. Ich hatte nicht immer daran
gedacht, die Schokolade außer Reichweite für ihn zu räumen. Sobald ich aber
merkte, was er da grad frisst, habe ich ihm die Schokolade weggenommen. Auch hat
er mal von meinen Schoko-Orangen-Keksen gekostet. Ich hatte die Dose mit den
Keksen offen auf dem Tisch stehen, da ich grad selbst welche gegessen hatte und
war kurz unachtsam und mein Tommy sprang auf den Stubentisch und ist mit dem
Keks abgehauen. Diesen Keks habe ich ihm auch wieder weggenommen.
Von diesen angenagten Schokozapfen bzw. wie Tommy grad den Keks annagt, hatte ich Beweisfotos gemacht und auch einige Zeit auf dieser Seite gezeigt. Diese habe ich nun entfernt, weil einige Leute der Meinung waren, dass ich Tommy mit Chips und Smarties ernähren würde, was natürlich nicht stimmte. Man sollte eben auch den Text dazu lesen und nicht nur Fotos gucken.
Stand: 08.12.07